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 GESCHICHTEN
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Max im Glück
Besuch der Klasse 6d; ALS Korbach
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Besuch der Paul-Zimmermann-Schule Korbach
Besuch Kindergarten Kreisel
13 Verwahrloste Hunde
80 Tiere eingezogen
1000 Volt

80 TIERE EINGEZOGEN
 

Ende September 2015 wurde ein Tierhändler aus einem Waldecker Stadtteil plötzlich als medizinischer Notfall ins Krankenhaus eingewiesen, und rund 80 Tiere blieben unversorgt zurück. Am 26. und 27.09.2015 musste daher der Tierbestand in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt Waldeck-Frankenberg und der Polizeistation Korbach zur weiteren Versorgung im Tierheim untergebracht werden.
Da ein einzelnes Tierheim die Aufnahme so vieler Tiere kaum bewältigen kann, wurden andere Tierschutzvereine hinzugezogen. An dieser Stelle herzlichen Dank dem Tierheim Frankenberg, der Arche KaNaum in Bad-Arolsen/Mengeringhausen und dem Tierheim Felsberg/Beuern für die prompte Hilfe bei der Unterbringung und Versorgung der Tiere.
Ein Hund konnte leider nur noch tot geborgen werden, ein weiterer verstarb kurz vor dem Eintreffen in der Tierarztpraxis. Drei Hunde mussten aus Tierschutzgründen eingeschläfert werden.
Unverständlich bleibt sicherlich allen die Entscheidung des Landgerichts Kassel im Sommer 2015, dem Tierhändler kein Halteverbot aufzuerlegen.
Wir versorgen derzeit 23 Hunde und 2 Katzen aus diesem Bestand, die Tiere sind nun zur Vermittlung freigegeben.
Alle waren extrem verfloht, verwurmt und teilweise in katastrophalem Pflegezustand.
Einige von ihnen scheinen traumatisiert und gefangen in ihrer Angst.
Wer sich für eines der Tiere interessiert, sollte sich darüber im Klaren sein, welche Schwierigkeiten unter Umständen auftreten können.
Die Tiere kennen teilweise gar nichts, sie sind weder stubenrein, noch in der Lage, an der Leine zu gehen.
Ganz viel Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen sind hier gefragt, allein der "Rettungsgedanke" reicht sicherlich nicht. Ebensowenig sollten sie mit Mitleid und Bedauern überhäuft werden, sondern eine Stärkung ihres Selbstvertrauens ist das Ziel.
Wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, uns bleibt den Weg in eine lebenswerte Zukunft zu ebnen.